Miteinander im Verein

Was wäre Weiterstadt ohne seine engagierten Menschen? Meine Hochachtung gilt den Aktiven, unterstützt von tausenden Mitgliedern in den Kirchen und den Sport-, Kultur- oder Karnevalsvereinen, den Fördervereinen der Kindertagesstätten, in den Schulen, dem VdK, dem Seniorenbeirat, den Feuerwehren und den Rettungsdiensten und vielen mehr: Die dort geleistete Arbeit stellt in meinen Augen den Kitt dar, der unsere Gesellschaft zusammenfügt und unsere Stadt so liebens- und lebenswert macht.

Mit mir als Bürgermeister werden die städtischen Einrichtungen auch weiterhin kostenfrei für Vereine nutzbar bleiben. Darüber hinaus konnte ich bewirken, dass die Zuschüsse für Vereine erstmals seit über 20 Jahren wieder erhöht wurden und zwar um 10%, also 25.000 Euro. Damit stellt die Stadt den Aktiven weit über zwei Millionen Euro jährlich für eine aktive Freizeitgestaltung zur Verfügung. Das muss auch weiterhin so bleiben, dafür stehe ich ein!

„Die Arbeit der Vereine könnte von der Stadt niemals geleistet werden. Die Vereine bieten uns und unseren Kindern eine wertvolle Freizeitbeschäftigung, sind Orte unserer Gesundheitsförderung und gesellschaftliche Treffpunkte.“

Die Bedeutung dieser ehrenamtlichen Arbeit muss uns immer bewusst sein. Ich setze mich daher dafür ein, dass das Engagement in den Vereinen weiterhin die erforderliche Unterstützung von Seiten der Stadt erhält. Neben der Wertschätzung gehören vor allem die organisatorische sowie eine finanzielle Unterstützung dazu.

Mit dem Aufbau einer Freiwilligenagentur haben wir eine Anlaufstation für jene geschaffen, die sich für andere engagieren wollen. Hier werden zudem die gemeinsamen Interessen koordiniert und gebündelt. Es gibt jedoch noch viel zu tun, das reicht von der Fortbildung bis hin zu gemeinsamen Anschaffungen.

„Beim Sport zählt der Teamgeist. Den brauchen wir auch, wenn es um die Weiterentwicklung unserer Sportstätten geht.“

Eine besondere Bedeutung werde ich auch weiterhin dem Sportangebot in unserer Stadt einräumen. Sport ist im Verein und in Gesellschaft am schönsten. Wer mich kennt, der weiß, dass ich mich seit Jahren für den Ausbau unserer Sportstätten einsetze. Vieles ist den Eigeninitiativen der Vereine überlassen, unterliegt einem Trend oder ist von weiteren äußeren Einflüssen, wie der Haushaltslage, abhängig. Unter Miteinander beim Sport verstehe ich, neben dem aktiven Sporttreiben, auch ein Miteinander in der Frage, welche gemeinsamen Ziele angestrebt werden (sollen). Ich mache mich für die Ziele des mit vielen Akteuren abgestimmten Sportentwicklungsplans stark, der die Interessen bündelt, jedoch auch Freiräume lässt.